Die Entwicklung des steigenden Durchschnittsalters ist ein gewaltiges Problem. Herausfordernd ist der demographische Wandel, ein Problem, das in der Zukunft liegt.
Verwaltung und Gemeinderäte müssen heute einschneidende Maßnahmen treffen die (voraussichtlich) erst nach ihren Amtszeiten eine Wirkung entfalten werden.

Appell an den Gemeinderat: Zukunft gestalten!

Ein zentraler Punkt des Gemeinde-Entwicklungs-Konzeptes ist, auf die künftigen Konsequenzen des demographischen Wandels zu reagieren. Nach dem aktuellen Wissensstand ist folgendes bekannt:

  • In den nächsten zwölf Jahren steigt die Zahl der Hochbetagten (80 plus) um 42 Prozent.
  • Das Rentenniveau wird durchschnittlich auf etwa 40 Prozent des letzten Nettoeinkommens sinken.
  • Altersarmut wird zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem.
  • Abnehmende individuelle Mobilität für Besorgungen, Arztbesuche und soziale Kontakte.
  • Diese Entwicklung können wir in Roigheim nicht beeinflussen. Das bedeutet: Wir in Roigheim müssen uns heute auf die Konsequenzen einstellen. In den nächsten Jahren werden sie, fast schleichend, auf uns zukommen. Eine große Verantwortung für Gemeinderat und Bürgermeister! Sie müssen in den jeweiligen Positionen diese Verantwortung annehmen und aktiv sein bevor die o.g. Konsequenzen umfänglich eintreten!
  • Einen Einblick mit Handlungsansätzen gibt die Bundeszentrale für politische Bildung in dem Aufsatz „Ländliche Politik im demographischen Wandel“.

Weitere Informationen:
https://bit.ly/2QkGjC5
https://bit.ly/2Dk2rK5, https://bit.ly/2yT0SyB

Demographischer Wandel
Wie lange können/wollen die Jungen für die Alten zahlen?